12. Februar - Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

STOPP! Kein Einsatz von Kindersoldaten

Trotz weltweiter Ächtung und einem bestehenden Verbot in den meisten Ländern der Welt werden Kinder nach wie vor als Soldaten missbraucht.

Heute am 12. Februar, dem Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, ruft UNICEF weltweit die Regierungen dazu auf, sich stärker für den Stopp an diesen Verbrechen an Kindern zu engagieren.

In Deutschland beteiligen sich viele Kinder und Jugendliche an der Aktion „Red Hand Day“, die mit dem Symbol eines roten Handabdruckes ein klares Zeichen setzt und sich mit Nachdruck gegen den Einsatz von Kindersoldaten stark macht.

Kindersoldaten sind Täter und Opfer zugleich. Es sind Kinder ohne Kindheit, ohne Perspektive. Sie haben jahrelang als Kämpfer das Töten gelernt, sind nie zur Schule gegangen. Sie werden missbraucht, denn sie sind leichter zu manipulieren und sie sind billiger als erwachsene Kämpfer. Kinder werden entführt und mit Gewalt gezwungen, zu kämpfen und zu töten.

Mädchen und Jungen werden nicht nur in Ländern Afrikas rekrutiert. Auch in Ländern wie Afghanistan, Irak und Syrien werden sie eingesetzt, obwohl es in diesen Ländern verboten ist, Minderjährige an Kampfhandlungen zu beteiligen. Die sogenannte „Liste der Schande“, jährlich veröffentlicht von den Vereinten Nationen, nennt Armeen, die Kinder im Kampf einsetzen. Derzeit werden rund 50 Armeen und bewaffnete Gruppen aufgelistet. In 20 Ländern bzw. Konfliktherden werden schwerste Menschenrechtsverletzungen gegen Kinder begangen.

Ann Kathrin Linsenhoff reiste mit UNICEF im Oktober vergangenen Jahres in die Kasai Region der Demokratischen Republik Kongo, um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Zwar ist der Kongo reich an Rohstoffen, gehört jedoch zu den ärmsten Ländern der Welt, in dem immer wieder kriegerische Handlungen stattfinden. Dabei werden auch Kindersoldaten eingesetzt, als Kämpfer, als Späher, als lebende Schutzschilde.

Doch es gibt Hoffnung: Gerade im Kongo gelingt es UNICEF immer wieder, Kindersoldaten zu befreien und sie wieder in Gesellschaft und Familie zu re-integrieren.

Die Reise in den Kongo hat Ann Kathrin Linsenhoff zutiefst bewegt. Insbesondere die Gespräche mit ehemaligen Kindersoldaten: 

„Wir können den ehemaligen Kindersoldaten helfen, in ihre Familien zurückzukehren, in die Schule zu gehen, eine Beruf zu erlernen sowie zu lernen, die schlimmen Erlebnisse zu bewältigen. Ich bin überzeugt davon, den Kindern und Jugendlichen wieder eine Zukunft geben zu können.“

Die Ann-Kathrin-Linsenhoff-Stiftung für UNICEF unterstützt gemeinsam mit UNICEF Deutschland den Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten mit Spendengeldern, die zu 100 Prozent direkt in die Projekte fließen.

„Ich unterstütze mit aller Kraft und von Herzen den Aufruf am heutigen Aktionstag „Stopp – Kein Einsatz für Kindersoldaten“. Wir müssen alles tun, dass Kinder geschützt werden und ihr Recht, gesund und sicher aufzuwachsen und sich zu entwickeln oberste Priorität bekommt!“

Ann-Kathrin-Linsenhoff-Stiftung für UNICEF

Stichwort: Kindersoldaten

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